Portrait der Gemeinde

Landschaft

Zahlen und Fakten

Historisches

Ortspläne und Fotografien

Der Berg (der Niesen vom Suldtal aus), 
Auguste Baud-Bovy, 1895
(Musée d'art et d'histoire, Genf)

Landschaft

Aeschi liegt auf dem Bergrücken zwischen Morgenberghorn und Hondrichhügel.  Diese schöne Lage verdankt Aeschi den Kander- und Aaregletschern, welche nach Ende der letzten Eiszeit vor ca. 10'000 Jahren eine mächtige Mittelmoräne zurück liessen.  Es ist kaum zu glauben, dass fast das gesamte Gemeindegebiet  unter einer dicken Eisschicht, deren Obergrenze auf ca. 1’400m.ü.M. lag, begraben war.  Der Dorfkern liegt nun auf ca. 850m ü. M.  Das Gemeindegebiet umfasst auch das Kandertal im Bereich Mülenen-Emdtal. Als Wahrzeichen für die Gegend steht der Niesen.  So hat ihn Baud-Bovy 1895 vom Suldtal aus verewigt.   Kein anderer Berg ist so unverwechselbar wie er.  Seine Pyramidenform ist bis ins Berner Mittelland leicht zu erkennen. Von fast überall in Aeschi geniesst man eine freie Aussicht zu Stockhorn, Längenberg, Belpberg bis hin zu den Jurahöhen und über den Thunersee zu Sigriswilergrat, Justistal und Niederhorn.  Oestlich schweift der Blick über den Brienzersee zum Brienzerrothorn.  Das schönste Panorama geniesst man von der Aeschiallmend aus. 

Zahlen und Fakten

Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 30.97km2.  Davon sind etwa 645ha Wald.  Heute hat Aeschi 2004 Einwohner (Mai 2010), davon sind 1502 stimmberechtigt. 

Bei der Volkszählung 2000 betrug unsere Wohnbevölkerung 2025 Personen, die in ca. 640 Haushalte verteilt waren.  Davon waren ca. 30% unter 20-, 26% zwischen 20- und 39-, 28% zwischen 40- und 64- und 16% über 65-jährig.

Rund 37% der Bevölkerung waren voll- und ca. 10% teilerwerbstätig.  In der Landwirtschaft waren ca. 6% der Gesamtbevölkerung tätig, was einen bedeutenden Teil der Bevölkerung ausmacht, in Industrie und Handwerk, 9% und in Handel, Gastgewerbe und Verkehr ca. 28%.  Von den 867 erwerbstätigen Personen waren 191 Selbständige (22%).    Das zeigt, dass Aeschi über leistungsfähige Gewerbebetriebe und tüchtige Handwerker verfügt.  Wichtig ist auch der Tourismus.  Nebst der Hotellerie gibt es eine grosse Anzahl von Ferienwohnungen.  Aeschi hat auch viele  Restaurants, die jeden Gaumen ansprechen.  Zudem bietet es eine Vielfalt von Freizeitbeschäftigungsmöglichkeiten an.

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Historisches

Interessantes über die Gemeinde Aeschi gibt es zu lesen in „Aeschi aus Geschichte und Heimatkunde“ von Walter Stalder, Berner Heimatbücher Nr. 139, oder „Aeschi“ von Walter Stalder, Berner Heimatbücher Nr. 86, beide Verlag Paul Haupt Bern, oder in „Das Frutigland“ von Karl Stettler, Frutigland-Verlag.

Der Name Aeschi stammt aus dem Althochdeutsch.  „Askahe“, was heute als „Eschenwäldchen“ übersetzt wird, nahm Bezug auf die vielen Eschen, die in dieser Gegend wuchsen und immer noch zum Vorschein kommen.  1228 wurde er als “Assches“ oder „Ashes“, 1361 als „Esse“, 1453 als „Eschy“ geschrieben.  Daraus entwickelte sich im Laufe der Zeit der Name “Aeschi“, der seit dem 16. Jahrhundert gebraucht wird. 

933 Kirche von Aeschi durch Rudolf von Strättligen, König von Neuburgund, gestiftet
1228 Erste urkundliche Erwähnung der Kirche Aeschi
1352 Thüring von Brandis verkauft die Landschaft Mülenen-Aeschi (die heutigen Gemeinden Aeschi und Reichenbach) an die Stadt Bern. 

1445

„böser Bund“ von Aeschi gegen Kriegsdienste und hohe Abgaben an die Stadt Bern  
1469 Landrecht mit Erbschaftsbestimmungen vom Rath Bern erhalten
1488 Vermuteter Baubeginn der heutigen Kirche
1517 Grössere bauliche Arbeiten an der Kirche dauern bis 1520
1522 Freiheitsort in des Kilchherrn Haus bestätigt
1528

Reformationsmandat erlassen, Aufstand in Aeschi gegen den neuen Glauben, Teilnahme von Aeschi am Interlakner-Aufstand, Einsatz bernischer Truppen im Berner Oblerland im Oktober und November, Ende des Aufstandes um Mitte November. Aeschi war nun reformiert 

1557 Erste festgehaltene Besteigung des Niesen durch Professor Benedikt Marti
1615 Erste Schule in Aeschi gegründet
1669 313 Aeschiner sterben an der Pest (fast 50% der Bevölkerung)
1775 Jakob Isler erstellt ein Bad auf der Heustrich Weyd
1785 Erste Orgel in der Kirche installiert
1831 Überschwemmung in Mülenen
1833 Bau des Schulhauses in Aeschiried
1853 Hondrichstrasse geplant und gebaut
1858 Erster Schulunterricht in Emdtal
1866 Die gemeinsame Feuerwehr Aeschi-Krattigen wird aufgelöst
1867 Telegrafenverbindung zum Heustrich Bad
1873 Bau des Schulhauses im Emdtal
1874 Baubeginn der Strasse Leissigen - Mülenen
1885 Auguste Baud-Bovy reist erstmals nach Aeschi
1893 Postkutschenverbindung zwischen Spiez und Aeschi bewilligt
1898 Verkehrsverein gegründet
1899 Auguste Baud-Bovy stirbt in Davos
1900 Wasserversorgung Aeschi – Spiez beginnt Wasserleitungen zu verlegen
1904 Elektrische Strassenbeleuchtung eingerichtet
1923 Erste Fahrt der Auto AG SKA zwischen Aeschi und Spiez
1932 Heustrich Bad brennt nieder
1934 Beginn der  Asphaltierung der Strassen
1950 Feuerwehr Aeschi erhält die erste Motorspritze
1962 Bau des Wasserreservoirs auf dem Wachthubel
1962 Pikettzug der Feuerwehr Aeschi gegründet
1967 Bezug Sekundarschulhaus im Dorf
1968 Suldtal unter Natur- und Pflanzenschutz gestellt
1975 Erster Weber-Kugelgrill in Aeschi
1978 Bau des Hallenbads
1980 Bau des Gemeindesaales
1985 Bau des Werkhofs Mustermattli
2001 Gemeinde Aeschi im Internet
2008 Fertigstellung der Umfahrung Emdtal

 

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Ortspläne und Fotografien

Aeschi ist trotz seiner Zugehörigkeit zum Amt Frutigen auch in Richtung Spiez und Region Thun orientiert.  Es besteht eine gut ausgebaute Busverbindung (Halbstundentakt) via Krattigen resp. Hondrich und Spiezwiler nach dem Bahnhof Spiez.  Verkehrsmässig liegt Aeschi für jede Richtung zentral.  Die Autobahn ist beispielsweise in 6 Minuten erreichbar.

Strassensuche / Ortsplan mit BE-Geo

Strassensuche mit SwissGeo.

Übersichtskarte von  Aeschi

Aeschi, Emdtal, Bühlen Zwygarten, Längenboden, Scheidgasse
Mülenen, Bad Heustrich Sandgruben, Wachthubel, Aebenen Windegg, Scheidmatte
Suld Mittelauf Suld Oberlauf

Fotogalerie

Fotografien von Fritz Oswald, Emdtal

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Stand: 06 Mai 2010

Homepage der Gemeinde Aeschi