Regionales Führungsorgan RFO Aeschi-Krattigen (Krisenstab)
Wir stellen uns vor
Die Behörden und Führungsorgane sind in ihrem Zuständigkeitsbereich gemäss dem kantonalen Bevölkerungsschutz- und Zivilschutzgesetz (KBZG) verantwortlich für die Vorbereitung der Massnahmen zur Bewältigung von Katastrophen und Notlagen. Das Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär BSM ist für die Ausbildung der Führungsorgane verantwortlich.
Das RFO Aeschi-Krattigen bildet den Krisenstab und unterstützt den Gemeinderat und die Blaulicht-Organisationen im rückwärtigen Kommandoposten im Falle eines Grossereignisses.
- Wir erarbeiten die Anträge vom Gemeinderat und Feuerwehr.
- Wir suchen Lösungen.
- Wir unterstützen.
- Wir koordinieren Einsätze und Massnahmen.
- Wir eignen uns Wissen an und sind verantwortlich für das Wie, Wann und Wo wir Hilfe und Material bekommen.
- Die Anforderungen an das RFO sind vielfältig.
- Jedes Mitglied des RFO erledigt die Arbeit gemäss Pflichtenheft.
Kontakt: rfoaeschich / Tel. 033 654 37 77
Mitglieder RFO
Das RFO Aeschi-Krattigen besteht aus den folgenden Mitgliedern:
- Michael Graf, Chef RFO
- Daniel Ammann, Stv. Chef RFO
- Markus Aschwanden, SC
- Berger Patric, Chef FU
- Bernhard Nyffenegger, SC (Stv.) und Schutz + Rettung (Stv)
- Philipp Schopfer, Chef Info
- Lukas Berger, GS / Stv. Chef Info
- Walter Weber, Chef öffentliche Sicherheit und Chef Schutz & Rettung
- Marc Briner, Chef Infrastruktur
- Florian Kislig, Naturgefahrenberater
- Hanspeter Wäfler, Chef Sanitär
Der Notfalltreffpunkt
Wenn Sie im Ereignisfall Unterstützung benötigen, ist der Notfalltreffpunkt Ihre erste behördliche Anlaufstelle.
Katastrophen können jederzeit und überall eintreten. Deshalb ist es wichtig, gut vorbereitet zu sein. Für den Fall, dass die Gemeinde Aeschi von einer Katastrophe oder Notlage betroffen ist, erhalten Sie am Notfalltreffpunkt wichtige Informationen zur Situation vor Ort. Benötigen Sie Hilfe oder können Sie selbst Hilfe anbieten, so dient der Notfalltreffpunkt als Drehscheibe. Sie können am Notfalltreffpunkt auch Notrufe absetzen, z.B. bei einem länger andauernden Stromausfall mit Ausfall der Telekommunikation.
Standorte
Grundsätzlich befinden sich Notfalltreffpunkte in öffentlichen Gebäuden wie Schulhäusern, Turn- und Mehrzweckhallen. Die Standorte sind so gewählt, dass sie für die Mehrheit der Bevölkerung innert nützlicher Frist zu Fuss, mit dem Fahrrad oder mit dem motorisierten Verkehr erreichbar sind.
In Aeschi befindet sich der Notfalltreffpunkt beim
Werkhof Mustermattli
Scheidgasse 22
3703 Aeschi b. Spiez
Weitere Standorte werden je nach Lageentwicklung kommuniziert.
Informieren Sie sich, welche Notfalltreffpunkte zur Verfügung stehen, via Radio oder über die Webseite
von ALERTSWISS. Dort können Sie auch die ALERTSWISS-App herunterladen.
Der Notvorrat
Haben Sie für den Notfall vorgesorgt?
Der Slogan «Kluger Rat – Notvorrat» ist über 50 Jahre alt und immer noch aktuell. Es geht heute nicht mehr um das Überstehen einer längeren Krise, sondern um die Überbrückung eines vorübergehenden Versorgungsengpasses.
Wer einen Vorrat hält, verfügt für alle Fälle über eine wertvolle Notreserve. Ein individueller Vorrat zuhause ist nicht nur in ungemütlichen Situationen hilfreich, sondern auch im ganz normalen Alltag praktisch, wenn man beispielsweise krank im Bett liegt oder aus anderen Gründen nicht Einkaufen gehen kann.
Das sollte im Hause sein
Der persönliche Vorrat sollte aus den eigenen Ernährungsgewohnheiten zusammengesetzt sein und das umfassen, was man im normalen Alltag konsumiert und benötigt. Wichtig sind auch Artikel, die bei einem Stromunterbruch nützlich sind, damit man nicht im Dunkeln tappen muss.
Grundsätzlich sollten Lebensmittel trocken, dunkel und kühl aufbewahrt werden. Der Notvorrat sollte laufend verbraucht und wieder erneuert werden. Lebensmittel im Tiefkühler zählen auch zum Notvorrat, denn auch nach einem Stromausfall lassen sich die Nahrungsmittel problemlos konsumieren. Allerdings sollten einmal aufgetaute Lebensmittel nicht wieder eingefroren, sondern rasch verbraucht werden.
Trinken ist wichtiger als Essen
In der Schweiz verfügen wir praktisch über unbegrenzte Mengen an Trinkwasser. Trinkwasser ist für uns so selbstverständlich, dass wir uns kaum Gedanken darüber machen, wie es wäre, wenn es einmal nicht mehr fliesst; zum Beispiel aufgrund eines Leitungsbruchs. Auch eine Verunreinigung des Trinkwassers kann vorkommen.
Es heisst, dass man 30 Tage ohne Nahrung, aber nur 3 Tage ohne Wasser auskommen kann. Zum Notvorrat gehören deshalb 9 Liter Wasser pro Person (ein Sixpack). Das ist einfach zu transportieren und zu lagern und mehrere Monate haltbar. Diese Menge sollte im Notfall zum Trinken und Kochen für drei Tage ausreichen (3 Liter pro Person und Tag).
Weitere Informationen zum Thema Notvorrat finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für die wirtschaftliche Landesversorgung BWL unter www.bwl.admin.ch
Der empfohlene Notvorrat
• Getränke
9 Liter (1 Sixpack) Wasser pro Person, individuelle weitere Getränke
• Lebensmittel für rund 1 Woche
zum Beispiel Reis, Teigwaren, Öl, Fertiggerichte, Salz, Zucker, Kaffee, Tee, Dörrfrüchte, Müesli, Zwieback, Schokolade, UHT-Milch, Hartkäse, Trockenfleisch, Konserven
• Verbrauchsgüter
batteriebetriebenes Radio, Taschenlampe, Ersatzbatterien, Kerzen, Streichhölzer / Feuerzeug, Gaskocher
• und ausserdem
regelmässig benötigte Hygieneartikel und Medikamente, etwas Bargeld, Futter für Haustiere u.ä.